Quilter | Henriette | Selbstportrait

Über mich


Interview


Wie und wann kamen Sie erstmals mit der Textilkunst/ dem Quilten und Patchen in Berührung?

Ich habe schon gepatcht, bevor ich wußte, was Patchwork bedeutet. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich sämtliche Kinderkleidung genäht. Die Reste fand ich immer viel zu schade zum Wegwerfen, also habe ich Turnbeutel und Spielzeug für die Kinder daraus genäht. Das war dann bei Kindergeburtstagen heiß begehrt und für mich zudem noch sehr preiswert.

Wann hatten Sie erstmals den Wunsch eigene Arbeiten herzustellen?

Als ich dann zum ersten Mal große Quilts gesehen habe, war ich schnell vom Patchworkfieber infiziert. Ich nähe überwiegend Decken. Meine besondere Vorliebe gilt den Applikationen. Außerdem mag ich sehr farbenfrohe Näharbeiten.

Haben Sie eine künstlerische oder adäquate Ausbildung/ Vorbildung, oder sind Sie Autodidakt?

In unserer Generation wurde ja noch oft von den Eltern vorgegeben, welchen Beruf man lernen durfte oder auch mußte.
Mein Berufswunsch war i m m e r Handarbeitslehrerin. Daraus wurde dann aber nichts.
Heute nähe, stricke, häkle, sticke und bastele ich sehr gerne.

Welche Quilttechniken bevorzugen Sie?

Ich quilte überwiegend mit der Maschine. Für Decken, die für die Familie hergestellt werden quilte ich auch mit der Hand.

Was sind Ihre bevorzugten Motive?

Kinderdecken mit Applikationen

Haben Sie Kontakt zu anderen Quiltern oder sind Sie Mitglied einer Quiltgruppe?

Momentan nähen wir in einer Gruppe Quilts für ein SOS-Kinderdorf. Dort leben z.Zt. 51 Kinder. Jedes Kind soll einen Bettquilt erhalten.

Sind Sie Mitglied einer Gilde oder eines Verbandes?

Patchworkgilde Deutschland

Möchten Sie Ihre Arbeiten gerne verkaufen?

Manchmal verkaufe ich kleinere Arbeiten.

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